Ich bin ein Geist | Rollenschrift Nr. 3

Rollenbild Nr. 3 von 210

.. auf einmal verschwinde ich. Mein Körper fühlt sich nur noch wie eine Kontur an. Sieht man mich überhaupt? Vielleicht will ich ja gar nicht gesehen werden. Dieser Gedanke gefällt mir. Eine Tarnkappe, ein Mantel, den man sich überwirft und dann verschwindet und trotzdem sehen kann.

Ich bin ein Geist!

Transparent durchsichtig,
sehend nicht gesehen werdend!

Beinahe ein Chamäleon,
das sich der Umgebung anpasst.

Ich verschwinde und glaube, ich tue es, weil ich es will.

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Esther Saggel | Der Schleim – immer in Bewegung!

Die Künstlerin hinter unserem DNAfruit-Logo, hat einen Namen:
Esther Saggel. Um ihr ein Gesicht zu geben UND um ihre Kunst auf unserer Seite wertzuschätzen, spielt sie in diesem Beitrag die Hauptrolle. Sie ist eine Frau, die sich bewusst nach ihrem Abitur dafür entschied, ein Studium der gesellschaftlichen Zusammenhänge zu wählen: Soziologie. Der Wunsch nach der eigenen Kreativität führte sie schließlich weiter zu einem Studium der Gestaltung an der Mathildenhöhe in Darmstadt. Seit 2016 pendelt sie zwischen Berlin und Frakfurt am Main.

Die Verbindung

Uns verbindet eine gemeinsame Geschichte, da Esther auf die selbe Schule wie Ariane Pucher und Lorris Andre Blazejewski ging. Zusammen blicken wir sogar auf eine Theaterinszenierung von Cornelia Hargesheimer namens „Die Kinder von Girouan“ zurück. Bereits damals bereicherte sie gemeinsame Unternehmungen mit ihrem kreativen Geist und einer starken sozialen Haltung. Um so mehr freuen wir uns, dass sich die Wege nach all den Jahren wieder kreuzen und wir zusammen für DNAfruit Management gestalterisch und grafisch eine Basis entwickeln durften. „Esther Saggel | Der Schleim – immer in Bewegung!“ weiterlesen

Ist Widerspruch gleich Gegensatz? | Rollenschrift Nr. 2

Rollenbild Nr. 2 von 210

Zart flirren die Füße, Balletteusen gleich,

knapp über dem Strich.

Dieser nur eine vermeintliche Schwelle,
wo sich doch sonst die Knie zum Beten niederlassen.

Alles schwebt, leicht fühlt es sich an…

Zunächst!

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Die Rollenschriften zu ANIMA MUNDI | Nr. 1

Eine Bibliothek der Bilder ist ANIMA MUNDI bereits. Zeitgleich mit dem Auftauchen des Tagebucheintrags zur Vollendung der Rollenbibliothek, was das Ende eines großen Projektes dokumentiert, bekam Cornelia Hargesheimer die Eingebung, dass zu jedem Rollenbild auch eine RollenSCHRIFT gehört. Dieser Idee folgend, beginnt also ein neues großes Projekt: Das (Er)finden der Texte und Worte, die sich in den Werken verbergen.

Ab sofort wird sie regelmäßig Texte zu den einzelnen Rollenbildern schreiben. Beginnend hier und jetzt mit der Nr. 1 von 210:


 

Rollenbild Nr. 1 von 210

DIE FIGUR, SIE SPRICHT!

Ich liege. Ich fühle mich gehängt. Aufgehängt.
Noch lebend, aber nicht lebendig. Liegend aufgehängt. Außerhalb.
Nicht zugehörig.
Klar, dass ich mich dann so fühle. Wie denn?
Allein.
Sehr allein.
Ich schaue von außen
zu.
Aber ich gehöre
nicht
dazu.
Doch stehe ich im Hellen und spüre das schlierige Grüngelbschwarz auf mich zu
wabern.

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Wie verkaufe ich meine Kunst?

Eine Frage, die wahrscheinlich jeden Kunstschaffenden mindestens einmal in seinem Leben beschäftigt: „Wie mache ich aus meiner Kunst ein lukratives Geschäft, ohne dabei meine Seele zu verkaufen?“
Der unschätzbare Wert der eigenen Schöpfungskraft, soll plötzlich mit so etwas weltlichem wie Geld aufgewogen und bewertet werden  – und sich in eine (Wert-) Schöpfungskette verwandeln. Wo ordnet sich der Erschaffer, der Schöpfer da ein? „Wie verkaufe ich meine Kunst?“ weiterlesen

Die Figur mit Scheibe

Cornelia Hargesheimer in Gedanken über die immer wieder im Rollenprojekt auftretende, sich verändernde Figur mit Scheibe:

Die Figur in den Bildern ist wie ein SUTRA: Ein prägnanter Hinweis auf die WAHRHEIT in figural-bildnerischer Form. Sie offenbart und überschattet gleichzeitig das Tiefste in uns selbst. Was nicht gesagt/gezeigt/gemalt oder nur angedeutet ist, ist wichtiger, als das, was ausgesprochen/ausgedrückt/ dargestellt ist. „Die Figur mit Scheibe“ weiterlesen

Visionäre Gedankenspiele


Alles beginnt mit einer Vision. Eine Vision ist etwas Großes. Etwas, was uns eine Richtung geben kann, eine Orientierung. Unsere ist es, dass die Kunst Zygmunt Blazejewkis weltweit bekannt wird. Dass seine Kunst auf den großen und wichtigen Messen ausgestellt und präsentiert wird, dass Sammler ihren Wert erkennen und die Menschen sich durch das Geschaffene bewegt und bereichert fühlen. Ob in geistiger wie materieller Hinsicht. „Visionäre Gedankenspiele“ weiterlesen

Der Künstler hat ein Team hinter sich!

DNAfruit Management Logo Schwarz

Zusammen kann man unglaubliche Dinge schaffen. Der Traum, aus dem Schatz von fast vierzig Jahren Kunst, etwas Wunderbares zu entwickeln, hat die Menschen Cornelia Hargesheimer, Ariane Pucher und Lorris Andre Blazejewski geeint. Mit der Überzeugung, dass das Werk Zygmunt Blazejewskis eine große Bühne verdient, entwickelt das Team von DNAfruit Management neue Ideen für Ausstellungen, Veranstaltungen und Begegnungen im Sinne der künstlerischen Intention. „Der Künstler hat ein Team hinter sich!“ weiterlesen