40 Jahre Lebenswerk. Vernichtet. — Warum wir jetzt um Hilfe bitten

Ein mit weißem Schimmel bedecktes Gemälde

Es gibt Momente, in denen Worte nicht reichen. Und dann gibt es Momente, in denen man trotzdem sprechen muss.


Zygmunt Blazejewski ist 73 Jahre alt. Seit Mitte der 1980er Jahre malt, installiert, baut und forscht er — im Rhein-Main-Raum, in Stille, mit einer Konsequenz, die keine Kompromisse kennt. Sein Werk wurde im Staatlichen Museum Ägyptischer Kunst München ausgestellt, von Dr. Gottfried Knapp in der Süddeutschen Zeitung als „archaisches, zugleich zeitgenössisches Gedächtnis der Menschheit" gewürdigt, in der FAZ und in DIE WELT besprochen. 2001 erhielt er den Frankfurter Kulturpreis der Heussenstamm-Stiftung. Sein jüngstes Großwerk, das Europabild — ein 7 × 2,6 Meter großes Gemälde mit 27 „DEEP FLAGS" — macht Frieden, Risse und Zukunft der Europäischen Union sichtbar. Er malt nicht aus der Vergangenheit heraus. Er malt mitten in der Gegenwart.

Und dann kam der Schaden.

Durch einen Wasserschaden und massiven Schimmelbefall wurden über 1.000 Werke aus vier Jahrzehnten vernichtet — Gemälde, Installationen, Objekte. Ein Kunstsachverständiger hat den Befund bestätigt: Totalschaden. Darunter das Großwerk „Thanks to Material", vollständig zerstört. Als freischaffender Künstler verliert Zygmunt Blazejewski damit nicht nur sein künstlerisches Lebenswerk — sondern auch seine wirtschaftliche Grundlage. Die Verantwortlichkeiten werden derzeit rechtlich geklärt.

Ein Lichtblick: Die Rollenbibliothek ANIMA MUNDI — 210 handgefertigte Rollenbilder, sein bekanntestes Hauptwerk — war an einem anderen Ort gelagert und ist nicht betroffen. Aber das ändert nichts daran: Was verloren ist, ist verloren.



Zygmunt Blazejewski ist kein Mensch, der persönliche Not öffentlich macht. Dieser Schritt fiel ihm nicht leicht. Und doch haben die letzten Tage gezeigt, dass das aufrichtige Mitteilen sich lohnt — weil echte Not echte Menschen berührt. In kurzer Zeit haben Menschen aus seinem Umfeld, aus der Kunstszene, aus Darmstadt und weit darüber hinaus bereits über 3.500 Euro gesammelt (Stand 3. Juli 2026). Journalistische Kontakte haben sich ergeben. Das Miteinander-Teilen wirkt.

Die unmittelbar entstehenden Kosten sind konkret: das Kunstsachverständigengutachten (ca. 3.500 €), anwaltliche Unterstützung für die rechtliche Aufarbeitung (mindestens ebenso viel), die sichere Lagerung der verbliebenen Werke und die Existenzsicherung in einer wirtschaftlich dramatischen Situation.


Wie du helfen kannst — und warum jeder Beitrag zählt

Wer spenden kann: Jeder Betrag hilft direkt. Wer nicht spenden kann: Ein geteilter Link hat denselben Wert wie eine Spende von rund 50 Euro. Wer teilt, hilft genauso. Wer Kontakte zu Medien, Kunstinstitutionen oder Sammlern hat — eine Vermittlung kann mehr bewegen als tausend Posts.

👉 https://www.gofundme.com/f/40-jahre-lebenswerk-vernichtet-deine-hilfe-zahlt

Drei Videos sind in den letzten Tagen entstanden — Zygmunt spricht selbst, sein Sohn Lorris-Andre als Zeuge dieser Tage. Aufrichtig, ungeschönt, persönlich. Zu finden auf Instagram: @zygmuntblazejewski & @lorrisofficial

Für Medienanfragen: info@zygmuntblazejewski.de Pressematerial & Bildmaterial: zygmuntblazejewski.de/pages/press-media


Lorris-Andre Blazejewski, im Namen seiner Familie

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