Auf eine Hand gelehnter, mit dunklen, braunen Augen in die Kamera schauender Mann mit kurzen, braunen, Haaren und Bart. Ernst und offen zugleich.

The Artist's Son

Lorris Andre Blazejewski (*1986) ist Schauspieler, Musiker, Autor und interdisziplinärer Künstler – bekannt aus Theater, Film und Fernsehen. Unter dem Namen LORRIS.NFT entwickelt er digitale und hybride Bildwelten im Dialog mit der Kunst seines Vaters, Zygmunt Blazejewski, und der „Rollenbibliothek Anima Mundi“. Die Fine Art Editions in diesem Shop verbinden Sprache, Präsenz und Bild zu verdichteten emotionalen Zustandsräumen. Wer hier sammelt, erwirbt einen konkreten Ausschnitt aus einer gelebten künstlerischen Familien-Legacy.

Eine Künstlerfamilie – Bühne, Bilder, Stimmen

Lorris stammt aus einer konsequent künstlerischen Familie:

  • sein Vater, der Maler und Installationskünstler Zygmunt Blazejewski, Schöpfer der monumentalen „Rollenbibliothek Anima Mundi“, die u. a. in der Heussenstamm-Stiftung Frankfurt und im Staatlichen Museum Ägyptischer Kunst München gezeigt wurde

  • seine Mutter, Cornelia Hargesheimer, Theaterregisseurin, deren Proben, Texte und Inszenierungen ihn und seine Schwester von klein auf geprägt haben

  • seine Schwester Marie-Joelle Blazejewski, Schauspielerin, Ensemblemitglied am Theater Magdeburg

  • seine Tante Ira Błazejewska, Sängerin, Malerin und Performance-Künstlerin, die zwischen Musik, Malerei, Chanson und Performance interdisziplinäre Formate entwickelt

Diese Konstellation ist mehr als Hintergrund – sie ist der Stoff, aus dem Lorris arbeitet: ein dauernder Dialog zwischen Bühne, Leinwand, Installation, Stimme und Text.

Ein Mann an einer urbanen Wand stehend in lockerem Jeans Outfit schaut offen in die Stadt. Neugieriger, wacher Blick.

Schauspiel, Film & die Arbeit am Konflikt

Ausgebildet wurde Lorris an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig (Schauspielinstitut „Hans Otto“).

Prägende Theaterstationen (Auswahl):

  • Maxim Gorki Theater Berlin – u. a. in Stücken wie „Die Räuber“ und „Soundtrack to Utopia“

  • GRIPS Theater Berlin – als Bambi in der Kultproduktion „Linie 1“ und in „Kriegerin“

  • Bad Hersfelder Festspiele – u. a. „Der Name der Rose“, „Don Quijote“

  • Theater Unterm Dach "Radikal Jung"

Vor der Kamera war und ist er in verschiedenen Kino- und TV-Produktionen präsent, darunter „Spreewaldkrimi“, „Tatort: Die Kälte der Erde“, mehrere SOKO-Formate und der GRIMME-Preis nominierten ZDFneo-Serie „WIR“.

In vielen dieser Arbeiten geht es um Themen, die auch seine eigenen Projekte durchziehen:

  • innere und äußere Konflikte,

  • Verletzlichkeit,

  • Resilienz und die Frage, wie Menschen ihre Würde in einer polarisierten Welt behaupten.

Diese Linien tauchen in Filmen, Theaterarbeiten und Musik immer wieder auf – und bilden den thematischen Boden, von dem aus LORRIS.NFT seine Bildräume baut.

Sprache als Kunstform – Texte, Musik, Publikationen

Neben Schauspiel arbeitet Lorris seit vielen Jahren mit Sprache als eigenständiger Kunstform: als Songwriter, Rapper und Autor. Sein Album „Atem holen“ sowie zahlreiche Singles markieren eine kontinuierliche Entwicklung als Textkünstler, der mit Rhythmus, Bilderfindung und innerem Monolog arbeitet.

Er veröffentlicht Texte und Gedichte, u. a. in „Theater der Zeit“ und in „Ausgewählte Werke XXIII“, wo sein Gedicht „Kinder von Krieg“ erschien.

Diese lange, praktische Arbeit an Sprache – auf der Bühne, im Studio, auf der Seite – prägt auch die visuelle Ebene: Die Bilder von LORRIS.NFT lesen sich oft wie verdichtete Zeilen, wie fragende Sätze ohne Punkt.

Schwarz weißes Bild von einem Mann,  Mitte dreißig, der waghalsig und auf einer Mauer balanciert. Künstlerisch zwischen Stehen und Fallen.

LORRIS.NFT und die Fine Art Editions

Unter LORRIS.NFT entstehen digitale und hybride Werke, die im erweiterten Umfeld der „Rollenbibliothek Anima Mundi“ stehen. Lorris hat die großen Installationen seines Vaters über Jahre begleitet, bei Ausstellungen mitorganisiert und kuratorisch unterstützt – darunter Projekte mit Galerien sowie die Präsentation im Staatlichen Museum Ägyptischer Kunst München.

Die Fine Art Editions in diesem Shop sind deshalb beides zugleich:

  • eigenständige Arbeiten eines Schauspielers, Musikers und Sprachkünstlers,

  • und Antworten auf das Lebenswerk seines Vaters – eine zeitgenössische Fortführung in der digitalen und gedruckten Ebene.

Formale Klarheit, bewusste Komposition und eine radikal ehrliche, oft verletzliche Grundhaltung treffen hier aufeinander. Die Motive bewegen sich zwischen innerem Tagebuch, emotionalen Zustandsbildern und abstrakten „Screenshots“ aus dem Vater–Sohn-Dialog.

Sammeln als Teil einer lebendigen Legacy

Wer eine Edition von LORRIS.NFT erwirbt, kauft nicht nur ein Bild, sondern einen Ausschnitt einer gelebten künstlerischen Geschichte:

  • die monumentale Installation Anima Mundi,

  • die Theater- und Filmarbeit von Lorris,

  • die Regiehandschrift seiner Mutter,

  • die Schauspielwege seiner Schwester und die interdisziplinären Räume seiner Tante

fließen – sichtbar und unsichtbar – in diese Bilder ein.

Die Fine Art Editions sind hochwertig gefertigte, individuell produzierte Prints und zugleich Spuren eines fortlaufenden Gesprächs zwischen Bühne und Leinwand, Stimme und Farbe, Vergangenheit und Gegenwart.

LORRIS.NFT