Die Figur mit Scheibe

Cornelia Hargesheimer in Gedanken über die immer wieder im Rollenprojekt auftretende, sich verändernde Figur mit Scheibe:

Die Figur in den Bildern ist wie ein SUTRA: Ein prägnanter Hinweis auf die WAHRHEIT in figural-bildnerischer Form. Sie offenbart und überschattet gleichzeitig das Tiefste in uns selbst. Was nicht gesagt/gezeigt/gemalt oder nur angedeutet ist, ist wichtiger, als das, was ausgesprochen/ausgedrückt/ dargestellt ist.

Die FIGUREN sind WEGWEISER.
Die FIGUREN sind HEILIG.
Sie entspringen einem BEWUSSTSEINS-ZUSTAND, den wir STILLE nennen können.

Paradoxerweise wird gesellschaftlich alles schlechter und besser zugleich, nur dass das Schlechte stärker ins Auge fällt, weil es so viel „Lärm“ macht.
Die FIGUR sagt nicht: Sieh mich an.

Sie sagt: SIEH ÜBER MICH HINAUS!

Die Transformation des menschlichen Bewusstseins ist kein Luxus mehr, hier und dort einem Menschen vergönnt.
Nein: Die Transformation des menschlichen Bewusstseins ist eine Notwendigkeit, wenn die Menschheit – wir uns selbst – uns/sich nicht zerstören wollen/will.

Wir bedienen uns natürlich der Sprache, und die Worte werden bei Euch (dem Publikum ) zu Gedanken – aber nicht eigensüchtig, schwatzhaft, laut und aufdringlich.

Diese Gedanken entspringen der Stille. Sie haben die Kraft, Euch wieder in die Stille zurückzuführen, in der sie entstanden sind.

Ein innerer Frieden.

Stille und Frieden sind die Essenz unseres Seins. Die Stille, die die Welt retten und transformieren wird.

Die FIGUR: „ICH BIN!“

… ist untrennbar mit der Stille verbunden.“

Cornelia Hargesheimer

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